Mikaomo Usui, der Begründer des Reiki

Reiki ist eine aus Japan kommende Technik, die universelle Göttliche Lebensenergie anzurufen und sie auf sich selbst oder auch andere durch Auflegen der Hände zu leiten. Die Übertragung dieser Energie beginnt traditionsgemäß mit einem Gebet, in dem der Reiki-Gebende Gott um die Energie bittet und diese dann über seine Hände auf eigene Körperteile oder solche anderer weitergibt.

Der Unterschied zu einem gewöhnlichen Gebet liegt darin, dass sich der Reiki-Gebende als Kanal zur Verfügung stellt, um die empfangene Lebenskraft dahin zu leiten, wo sie gerade gebraucht wird. (Geeignete Positionen lernt er im ersten Reiki-Kurs kennen, ergeben sich später aber auch intuitiv). Auf diese Weise wird eine geschwächte Zone mit zusätzlicher Energie wieder aufgeladen. Dabei beobachtet der Empfangende oft ein Gefühl der Erleichterung, steigenden Wohlbefindens und neuem Lebensmut, es können sogar Schmerzen oder andere Beschwerden nachlassen oder verschwinden.

Da Reiki-Gebende im allgemeinen keine Ärzte oder Heilpraktiker sind, dürfen sie Krankheiten nicht behandeln. Ideal ist diese Technik jedoch, um ärztliche Maßnahmen zu unterstützen. Gerade nach Operationen konnten Ärzte schon oft eine Verkürzung der Regenerationsphase feststellen, wenn regelmäßig Reiki empfangen wurde. Sehr geeignet ist Reiki auch bei kleineren Beschwerden im Familienkreis, bei denen man keinen Arzt bemühen würde, wie z.B. leichte Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden bei zu reichlichem Essen, Heiserkeit usw. Aber auch nach Stress infolge harter Arbeit, kann man sich oder andere mit Reiki so weit aufladen, dass Kraft und Leistungsfaehigkeit zurückkehren.

 

  Aufzeichnungen von Mikaomo Usui

Wie wirkt Reiki ?

Reiki hat nichts mit medizinischen Behandlungen zu tun. Ein Großteil der Wirkung liegt in der meditativen Versenkung, die sich sowohl bei dem Reiki-Gebenden wie bei dem Empfangenden einstellt. Wer mit dem Gedanken umgehen kann, dass Gott nicht nur irgendwo im Kosmos zu Hause ist, sondern auch in jedem Menschen, in jedem Tier und in jeder Pflanze wohnt, der kann sich vorstellen, dass eine Versenkung immer ein Anschluss an das Göttliche in uns bedeutet. Bei Stress sagen wir oft ganz richtig: "Ich muss mal wieder zu mir selbst kommen." Dass wir uns bei Stress schlecht fühlen, haben wir alle schon gespürt. Der Grund ist der, dass wir vorübergehend den Kontakt zu unserem Inneren verloren haben. Diesen können wir entweder durch Tiefschlaf oder durch Meditation wieder herstellen. Danach fühlen wir uns ausgeruht, werden heiter und leistungsfähig. Die Kräfte im Inneren fließen wieder, auch die Selbstheilungskräfte. Jeder Arzt weiß, dass in solcher Verfassung, Heilung viel schneller möglich ist. Und jeder Pfarrer weiß, dass ein ruhiger Mensch aufgeschlossen ist für die höheren Wahrnehmungen, für den Kontakt mit Gott.

Obwohl Reiki weder eine Medizin, noch eine Religion ist, kann sie dem Menschen in beiden Bereichen helfen. Genau das beobachten wir auch in den Reiki-Seminaren: Jeder Seminar-Teilnehmer ist danach fröhlicher als zu Beginn. Er hat zugenommen an Bewusstheit, ihm ist vieles über sich selbst klargeworden, er hat sich besser kennengelernt. In den Reiki-Kursen werden keine Dogmen verkündet (die machen nicht glücklich), aber wenn ein Mensch ein tieferes Verhältnis zu seinem eigenen Inneren gewonnen hat, dann fühlt er sich besser, dann fühlt er sich erhoben und - das ist vielleicht das Wichtigste - dann hat seine Liebesfähigkeit zugenommen, seine Fähigkeit zu wahrer Liebe, zu bedingungsloser Liebe, die den anderen annehmen kann so, wie er ist.

 


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